In Sachsen gibt es immer mehr Insolvenzen. Laut dem Statistischen Landesamt gab es 2024 insgesamt 867 Unternehmenspleiten. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 100 mehr. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) rechnet aufgrund hoher Arbeits- und Energiekosten damit, dass sich die negative Entwicklung auch 2025 fortsetzt, berichtet der MDR.
Um für eine Trendwende zu sorgen, fordert die sächsische AfD-Fraktion in einem neuen Antrag (Drs. 8/2074) eine umfassende Senkung der Steuer- und Abgabenlast für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
„Wie für jeden ersichtlich, leidet unsere Industrie in erster Linie an den hohen Energiekosten. Zum einen müssen wir deshalb mit Kernkraft und Kohle für günstige Energie sorgen. Zum anderen ließen sich die Kosten sehr schnell senken, wenn die Regierung die CO2-Abgabe abschaffen würde. Außerdem ist es aus unserer Sicht erforderlich, die Energie- und Stromsteuer zu senken“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Frank Peschel.
„Aus meiner Sicht ist es falsch, einen Wirtschaftsaufschwung mit Subventionen – z.B. für die Rüstungsindustrie – erzwingen zu wollen. Das kommt nur sehr wenigen zugute. Allen Arbeitnehmern zugute käme indes eine deutliche Senkung der Abgabenlast. Zudem sieht unser Antrag vor, Überstunden nicht länger zu besteuern.“