Arm trotz Arbeit: Was für eine Schande!

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Liebe Freunde, liebe Leser,

eine zentrale Aufgabe der Politik ist es, den Wohlstand des eigenen Volkes zu mehren.

Trotz aller bekannten Probleme und Kritikpunkte hat das in der Bundesrepublik Deutschland lange ganz gut geklappt.

Die soziale Marktwirtschaft und der Fleiß der Deutschen haben dazu beigetragen, dass in Spitzenzeiten 80 Prozent unserer Bürger sagten, sie gehören zur Mittelschicht.

80 Prozent haben also gesagt: Ja, es ist möglich, mit einem durchschnittlichen Einkommen als Handwerker, Krankenschwester oder Erzieherin im Kindergarten ein gutes Leben führen zu können.

Die Wünsche waren dabei niemals übertrieben. Die Deutschen sind bescheiden, aber ein eigenes Auto, ein Sommerurlaub mit der Familie und gelegentlich ein Restaurantbesuch sollten eben schon drin sein, wenn man jeden Tag acht Stunden auf Arbeit verbringt.

Am Donnerstag hat nun die R+V-Versicherung ihre jährliche Studie zu den „Ängsten der Deutschen“ vorgestellt. Vor zehn Jahren fürchteten sich 73 Prozent der Deutschen vor Terrorismus. Das war ihre Hauptsorge.

Inzwischen hat sich das Bild komplett gewandelt. Auf den Plätzen eins, zwei und drei rangieren 2026 wirtschaftliche Nöte.

59 Prozent der Deutschen haben zum Beispiel Angst vor weiter steigenden Lebenshaltungskosten. Sie gaben an, dass ihr Geld schon bald nicht mehr dauerhaft zum Leben reichen könnte. Das ist ein dramatischer Anstieg: 1992 äußerten diese Sorge lediglich 29 Prozent der Bürger.

Aus der ehemals halbwegs zufriedenen Mittelschicht sind also Menschen geworden, die arm trotz Arbeit sind. Das empfinde ich als eine Schande! Wer arbeiten geht, muss davon auch anständig leben können.

Genau das ist leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Tanken, Heizen, Lebensmittel und die Miete für die Wohnung werden immer, immer teurer und überlasten eben nicht mehr nur einige wenige, sondern die Mehrheit unserer Bürger.

Es handelt sich dabei um das Ergebnis einer auf ganzer Linie gescheiterten Politik.

Denn während inzwischen die Mehrheit der Deutschen arm trotz Arbeit ist, fließt weiter das Steuergeld dieser Menschen in die Ukraine. Die Bundesregierung hat bisher 72,2 Milliarden Euro für die Ukraine ausgegeben, zeigen öffentlich gewordene, geheime Unterlagen, die eigentlich aufgrund ihrer Brisanz „Verschlusssache“ bleiben sollten.

Ebenso unvorstellbar ist die Summe der Ausgaben für die Energiewende. Selbst wenn alles nach Plan läuft, soll diese Energiewende bis 2050 insgesamt fünf Billionen Euro kosten.

Derzeit werden für die Energiewende 82 Milliarden Euro pro Jahr veranschlagt. 2030 wird mit über 200 Milliarden Euro geplant. 2035 sind Investitionen von bis zu 316 Milliarden Euro vorgesehen, damit die Utopie der „Klimaneutralität“ in Erfüllung gehen kann.

Mit illegaler Migration, Entwicklungshilfe und aufgeblähten Behörden ließe sich die Liste der Steuergeldverschwendung noch fortsetzen, doch das ist gar nicht nötig.

Aus meiner Sicht ist jetzt schon klar, dass die Regierung von ihrem eigenen Kosten-Tsunami weggespült wird und ihre hirnrissigen Projekte früher oder später beerdigen muss.

Es wird jedoch bei weitem nicht genügen, diese Projekte einfach nur zu beenden! Wir müssen die Grundlagen für wachsenden Wohlstand neu schaffen.

Deshalb setzt sich die AfD dafür ein, den Außenhandel in alle Himmelrichtungen mit einem Ende der Sanktionspolitik wiederzubeleben.

Deshalb setzt sich die AfD für den Bau von Kernkraftwerken ein, um günstige Energie selbst produzieren zu können.

Und genau deshalb setzt sich die AfD auch dafür ein, die Steuer- und Abgabenlast für Bürger und Unternehmen massiv zu senken.

Solange Unternehmen Deutschland aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen verlassen, besteht keine Aussicht auf eine Wirtschaftswende.

Doch ich bin felsenfest davon überzeugt: Mit einer neuen Regierung und einer neuen Politik kann diese Wende gelingen und dann werden die Menschen in unserem Land nicht länger arm trotz Arbeit sein.

Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

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