Die Kirche darf nicht stumm bleiben, wenn Grundrechte eingeschränkt werden!

Den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie die Deutsche Bischofskonferenz hat ein Offener Brief von 37 engagierten Christen erreicht, die sich mit großer Sorge zur Entwicklung der politischen Situation in Deutschland äußern. Die Kirchen werden aufgefordert, sich klar zu positionieren und den Gläubigen wieder mehr Orientierung zu bieten.

Dazu erklärt Jörg Kühne, kirchenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Ich habe den Brief aufmerksam gelesen und möchte den Unterzeichnern Dank und Anerkennung für ihre mutigen Worte aussprechen. Es ist wichtig, dass Christenmenschen unseres Landes für ihre Rechte einstehen und das Wort erheben, wenn etwas schiefläuft – und derzeit läuft vieles schief! In Zeiten der Corona-Krise werden mündige Bürger zunehmend als Verschwörungstheoretiker oder Aluhutträger bezeichnet, wenn sie Kritik an der Regierungspraxis üben. Mahnende Stimmen, die sich gegen die Einschränkung von Grundrechten wenden, gelten plötzlich als Rechtsradikale – und dennoch bleiben die Kirchen stumm.

Viele Unterzeichner des Offenen Briefes sind selbst ehemalige DDR-Bürger und haben vor über dreißig Jahren ihre Freiheit erstreiten müssen. Die Kirchen täten gut daran, auch und gerade für solche Menschen ein offenes Ohr zu haben. Als kirchenpolitische Sprecher meiner Fraktion werde ich genau verfolgen, ob und wie der Rat der Evangelischen Kirche sowie die Deutsche Bischofskonferenz auf das Schreiben reagieren.“

Hier geht es zu dem Offenen Brief: http://www.christenstehenauf.de/offener-brief-von-37-christen-aus-der-oberlausitz/

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