Kein Endlager in Sachsen, Reststoffe aufarbeiten!

Die Behörden in Sachsen wollen ein Endlager für radioaktive Reststoffen errichten und suchen dafür einen geeigneten Platz. Die AfD-Fraktion hat aktuell einen parlamentarischen Antrag gestellt, damit aufzuhören (7/8170). Kernreaktoren der neusten Bauart können diese Reststoffe wiederverwerten und damit einen wichtigen Beitrag für eine sichere Stromversorgung leisten. Von daher ist es kontraproduktiv, diese wichtigen Rohstoffe für immer zu vergraben.

Aktuell hat der grüne Umweltminister Günther in einer Stellungnahme unseren Antrag abgelehnt. Er bleibt bei der grünen Argumentation, Kernenergie sei angeblich ein Auslaufmodell und viel zu unsicher. Das mehrere unserer Nachbarländer jetzt verstärkt auf moderne Kernkraftwerke setzen, blendet er dabei völlig aus. Genauso wie die CDU, die im Umweltausschuss ebenfalls gegen unseren Antrag stimmte.

„Ich bin gespannt, wo CDU und Grüne in Zukunft den Strom für Sachsen hernehmen wollen“, meint der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jan Zwerg. „Durch den gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle und Kernenergie werden hier bald die Lichter ausgehen. Wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint, wird es hier zappenduster. CDU und Grüne lehnten bereits unseren Antrag ab, die Forschung zur Kernkraft voranzutreiben.

Wahrscheinlich werden die Doppel-Moralisten in der Regierung künftig Kohle- und Atomstrom aus Polen und Frankreich einkaufen, um Deutschland mit Energie versorgen zu können. Die Zeche zahlen zehntausende arbeitslose Kohlekumpel und wir alle mit weiter steigenden Strompreisen und einer abwandernden Industrie.“