Aktivisten, Lobbyisten und instrumentalisierte Simson-Nachfahren füllen das Sommerloch 2026 mit ihrer Kritik an einem angeblichen „Missbrauch“ der Marke Simson durch AfD-Politiker.
Jörg Urban, Fraktionsvorsitzender der AfD im Sächsischen Landtag, rückt einiges gerade:
„Simson, AfD, Elbsandstein, Dynamo-Fan-Kultur, Holzkunst aus dem Erzgebirge, beliebte Landschaften, berühmte Kulturschätze, eine zuverlässige Bodenständigkeit, kritischer Widerstandsgeist, gesunder Menschenverstand und vieles mehr machen den sächsischen Osten Deutschlands aus. Die ‚Simme‘ gehört genauso zur ostdeutschen Identität, wie die AfD. Deshalb gibt es überall im Osten Simson-Treffen und -Fahrten mit der AfD. Unsere AfD-Politiker, ihre Freunde und Familien sind mit der Simson aufgewachsen. Mehrere Abgeordnete unserer sächsischen AfD-Fraktion engagieren sich in den Gruppen rund um das Kult-Moped und haben auch schon parlamentarische Initiativen dazu im Sächsischen Landtag eingebracht. Die anderen Parteien haben versucht, das zu kopieren. Sie sind damit gescheitert. Vielleicht auch, weil man ihnen ein ehrliches Engagement für die eigene Identität und Kultur nicht glaubt. Deshalb mobilisieren sie nun ihr Umfeld, um gegen einen angeblichen Simson-Missbrauch durch die AfD zu agitieren. Dabei schrecken sie nicht mal davor zurück, die Simson-Nachfahren zu instrumentalisieren. Das ist der eigentliche Missbrauch der Marke und Familie Simson.“

