Matthias Grahl erklärte am 4. November seinen Rücktritt als CDU-Landesschatzmeister. Er begründete diesen Schritt mit der „fehlgesteuerten Wirtschafts-, Sozial-, Migrations- und Energiepolitik“.
Zudem kritisierte er Ministerpräsident Michael Kretschmer für die „fortgesetzte Zusammenarbeit (…) mit Linkspartei und Grünen“. Bei der Regierung Kretschmer sei leider kein Wille zu einer „Kurskorrektur“ zu erkennen.
Dazu betont der sächsische AfD-Fraktionsvorsitzende Jörg Urban:
„Ich vermute, dass sich Michael Kretschmer über den Rücktritt freut, weil er damit einen weiteren Kritiker losgeworden ist. Die CDU ist schon lange nicht mehr konservativ. Michael Kretschmer hat sie zu einer weiteren linksgrünen Partei umgebaut.
Es gibt in der Spitze der sächsischen Union keine konservativen Stimmen mehr, sondern ausschließlich Opportunisten, die ihren Mund halten, um ihre Parteikarriere nicht zu gefährden.
Der linksgrüne Kurs von Michael Kretschmer fügt Sachsen schweren Schaden zu. Deshalb wenden sich auch immer mehr Sachsen von der linksgrünen CDU ab, denn sie wollen weder eine Fortsetzung der gescheiterten Energiewende noch die Politik der offenen Grenzen.
Man mag deshalb sagen, dass Michael Kretschmer die CDU erfolgreich zu einer linksgrünen Partei gemacht hat. Zugleich ist er damit jedoch der Kapitän auf einem sinkenden Schiff.“

