Entgegen aller Beteuerungen wird Ende Mai die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe in Kamenz geschlossen. Darüber berichtet aktuell der MDR.
Dazu erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der sächsischen AfD-Fraktion, Katja Dietz:
„Die Regierung Kretschmer muss dafür sorgen, dass es auch in Zukunft in unseren ländlichen Regionen eine ordentliche medizinische Versorgung gibt. Das bedeutet: Wir brauchen auf dem Land mehr Hausärzte. Wir brauchen schnell erreichbare Geburtsstationen und wir brauchen natürlich auch Zahnärzte und Apotheken.
Dass die 75 verbliebenen Krankenhäuser in Sachsen nach dem Willen von CDU-Gesundheitsministerin Nina Warken im nächsten Jahr 409 Millionen Euro weniger erhalten sollen, ist vor dem Hintergrund des ungebremsten Kliniksterbens eine Katastrophe. CDU-Ministerpräsident muss gegen diese Kürzungspläne protestieren. Andernfalls verlieren unsere ländlichen Regionen weiter an Attraktivität und werden ausbluten.
Die AfD-Fraktion hat sich in allen zurückliegenden Haushaltsverhandlungen für höhere Investitionen in die Krankenhäuser eingesetzt. Die CDU verteilte jedoch lieber Geschenke an linke Parteien, um ihrer Minderheitsregierung mit Hilfe von Grünen und Linken eine Mehrheit zu verschaffen.“
Hintergrund: 1990 gab es in Sachsen noch 125 Krankenhäuser. 50 davon wurden geschlossen und weitere 20 der noch existierenden Krankenhäuser befinden sich in einer finanziellen Schieflage.

