Regierung unterschätzt Blackout-Risiko

Zur aktuellen Landtagsdebatte „Blackout – Gefahr durch die Energiewende“ auf Antrag der AfD erklärt der energiepolitische Sprecher, Jan Zwerg:

„Die Versorgungssicherheit unseres Landes ist durch den gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle und Kernenergie gefährdet. Sonne und Wind können nicht permanent Strom liefern. Es ist gefährlich, im Fall von Stromlücken auf Lieferungen aus dem Ausland zu hoffen.

Um die entstehende Unterversorgung zu schließen, müssten in den nächsten zehn Jahren 140 neue Gaskraftwerke gebaut werden. Aber kaum ein Investor ist aktuell bereit, sich auf diesem Gebiet zu engagieren. Die Bürger müssen daher mit Zwangsabschaltungen und Strom-Rationierungen in den nächsten Jahren rechnen.

Deshalb fordern wir, die letzten sechs deutschen Kernkraftwerke länger laufen zu lassen und auch neue Investitionen in die Kernenergie zu ermöglichen. Ohne Kernenergie wird es keinen europäischen Klimaschutz geben. Das hat die Mehrheit der EU-Länder bereits deutlich gemacht. Deutschland ist zunehmend isoliert und muss seinen energiepolitischen Irrweg verlassen.“