Weniger Lehrverträge: Regierung muss Handwerk unterstützen

Das sächsische Handwerk hat bis Ende Mai 13,1 Prozent oder 250 Lehrverträge weniger unterzeichnet als ein Jahr zuvor.

Mario Beger, handwerkspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt:

„Die AfD-Fraktion fordert einen Ausgleich für die Lehrlingsgehälter der ersten drei Monate. Diese sollen einmalig als doppelte Betriebsausgabe verrechnet werden können. Durch den unnötigen Shutdown hat die CDU-Regierung dem Handwerk besonders schwer geschadet. Viele Handwerksbetriebe sind in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Sie brauchen nun finanzielle Unterstützung, um weiterhin Lehrlinge ausbilden zu können.

Dieser Anreiz zur Ausbildung kann den Fachkräftemangel lindern. Durch den Akadamisierungswahn hat es das Handwerk zunehmend schwerer, geeignete Schulabgänger zu finden. Besonders seit die Staatsregierung die Bildungsempfehlung für Gymnasien abschaffte und das Bildungsniveau senkte.“